Cybersicherheit: Risiken erkennen und vorbeugen

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Modernes Buero im Digitalisierungszentrum Ulm Alb Donau Biberach Neu-Ulm mit Schreibtisch und Technik.
Ein moderner Arbeitsplatz mit Laptop, Tastatur und Kopfhoerern im Digitalisierungszentrum Ulm.
Flyer des Digitalisierungszentrums Ulm Alb Donau Biberach Neu-Ulm auf einem Tisch.

Ein Klick auf einen schädlichen Anhang, ein gestohlenes Passwort oder ein verschlüsselter Server kann den Betrieb beeinträchtigen oder zum Stillstand bringen. Auch kleine und mittlere Unternehmen können von Cyberangriffen betroffen sein. Viele Angriffe erfolgen automatisiert und nutzen beispielsweise unsichere Passwörter oder nicht aktualisierte Systeme aus.


So können Sie einsteigen

In einem 60-minütigen Gespräch mit einer Fachperson der IHK werden grundlegende Aspekte der Cybersicherheit besprochen und erste Schwachstellen ermittelt.

Die KI-Kompetenz-Grundlagenschulung vermittelt Mitarbeitenden Grundlagen für den sicheren Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Schulung kostet 15 € pro Person.


Was bringt Cybersicherheit Ihrem Unternehmen?

Cybersicherheit hilft, Ausfälle, Datenverluste und finanzielle Schäden zu vermeiden. Geeignete Maßnahmen tragen dazu bei, dass Ihr Unternehmen auch bei einem Cyberangriff handlungsfähig bleibt.

Kosten und Risiken vermeiden

Ein Cyberangriff kann dazu führen, dass Systeme ausfallen und der Betrieb zum Stillstand kommt. Daten können verloren gehen oder müssen wiederhergestellt werden.

Mögliche finanzielle Folgen sind Kosten für die Wiederherstellung, Produktions- und Umsatzverluste, Lösegeldforderungen und Reputationsschäden.

Betrieb und Daten schützen

Wer vorsorgt, kann die Folgen eines Cyberangriffs begrenzen. Wichtige Abläufe können weitergeführt und Ausfälle schneller behoben werden. Gleichzeitig lassen sich Kunden- und Unternehmensdaten besser schützen.

Ein strukturiertes Vorgehen unterstützt Unternehmen auch dabei, gesetzliche Anforderungen wie die NIS2-Richtlinie zu erfüllen.

Mit überschaubarem Aufwand starten

Viele Maßnahmen für mehr Cybersicherheit lassen sich mit geringem Aufwand umsetzen.

Ein Notfallplan hilft dabei, bei einem Cyberangriff schnell und strukturiert zu reagieren. Wichtig ist auch, Mitarbeitende für typische Cyberrisiken zu sensibilisieren.

Zu klein für Cyberangriffe? Häufige Irrtümer im Mittelstand

„Wir sind zu klein, um interessant zu sein“
Viele Unternehmen glauben, sie seien kein Ziel. Tatsächlich laufen die meisten Angriffe automatisiert und treffen Betriebe jeder Größe.

„Wir hatten noch nie Probleme, also sind wir sicher“
Auch ohne bisherige Vorfälle können Schwachstellen bestehen und unbemerkt bleiben.

„Virenschutz und Firewall reichen aus“
Virenschutz und Firewall sind wichtige Schutzmaßnahmen, decken aber nicht alle Risiken ab.




Cyber-Ersthilfe im Ernstfall

Bei einem Cyberangriff unterstützt die Cyber-Ersthilfe BW Unternehmen in Baden-Württemberg kostenfrei.

Betroffene Unternehmen können sich telefonisch oder online melden und erhalten eine erste Einschätzung. Dabei wird geklärt, was passiert ist, welche Systeme betroffen sind und ob weiterhin eine Gefahr besteht. Anschließend werden konkrete Sofortmaßnahmen besprochen, zum Beispiel das Trennen betroffener Geräte vom Netzwerk oder das Sichern von Beweisen.

Danach erhalten Unternehmen Empfehlungen für die nächsten Schritte. Dazu kann die Einbindung von IT-Dienstleistern oder spezialisierten Stellen gehören.

Person arbeitet an einem Laptop bei einem Workshop im Digitalisierungszentrum Ulm. ????????????????

Dateien verschlüsselt.
IT steht still.
Verdächtige Mails versendet.



Deepfakes

Mit Künstlicher Intelligenz lassen sich täuschend echte Bilder, Videos und Stimmen erzeugen. Solche Deepfakes können auch für Betrugsversuche genutzt werden, zum Beispiel wenn sich Personen als Führungskräfte oder Geschäftspartner ausgeben. Unser Fachberater Jan Schäfer zeigt in Vorträgen, wie Deepfakes entstehen, woran sie erkannt werden können und worauf Unternehmen im Umgang damit achten sollten.

Person haelt Praesentation im Digitalisierungszentrum Ulm vor einer Projektionsleinwand und Publikum.

Ihr Ansprechpartner für den Bereich Cybersicherheit


Alexander Nikolaus

Leiter Digitalisierungszentrum
0731 72557525
a.nikolaus@dz-uab.de

Eine Person steht am Empfang eines Bueros, im Hintergrund sind moderne Moebel zu sehen. ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

Cybersicherheit
FAQ

Sie haben Fragen?
Wir haben Antworten.
Damit beim Thema Cybersicherheit keine Sicherheitslücke bei den Antworten bleibt, klären wir hier die wichtigsten Fragen.

Zu häufigen Angriffswegen gehören Phishing-E-Mails, schlecht gesicherte Fernzugänge, z. B. für das Homeoffice, und veraltete Software ohne aktuelle Sicherheitsupdates.

Nein. Viele grundlegende Maßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Backups und aktuelle Systeme lassen sich auch ohne eigene IT-Abteilung umsetzen. Bei komplexeren Themen unterstützen wir Sie bei der Suche nach einem passenden externen Dienstleister.

Deepfakes sind KI-generierte Bild- oder Videoaufnahmen, die reale Personen täuschend echt nachahmen. Kriminelle nutzen sie für Betrugsmaschen, bei denen vermeintlich vertrauenswürdige Führungspersonen Mitarbeitende zu Überweisungen oder Datenweitergaben auffordern. Die wichtigste Gegenstrategie: klare interne Prozesse für Freigaben und Sensibilisierung aller Mitarbeitenden.

Oft an konkreten Merkmalen. Die Stimme klingt monoton mit wenig Betonung, Fremdwörter werden falsch ausgesprochen, Mimik und Gestik passen nicht zum gesprochenen Inhalt. Auch fehlerhafte Schattenverläufe im Gesicht sind ein Warnsignal. Beste Schutzmaßnahme: Sensibilisierung im Team und klare interne Freigabeprozesse, damit niemand auf eine vermeintliche Anweisung per Video reagiert, ohne sie auf einem zweiten Kanal zu bestätigen.

Neben direkten Kosten (IT-Wiederherstellung, mögliche Lösegeldforderungen) entstehen häufig erhebliche Folgekosten: Betriebsunterbrechung, Benachrichtigungspflichten, mögliche Bußgelder bei Datenpannen sowie Reputationsschäden. Die Gesamtkosten übersteigen oft die Investition in Prävention um ein Vielfaches.


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