LoRaWAN-Workshop: Eigenen Sensor bauen und in Betrieb nehmen

Praesentierender Mann vor einem Bildschirm und Teilnehmende mit Laptops in einem Workshopraum.

Im Workshop lernen Sie die Grundlagen von LoRaWAN kennen. Anschließend bauen Sie einen eigenen LoRaWAN-Sensor, verbinden ihn mit dem Netzwerk und richten Ihre erste automatische Benachrichtigung ein. Das alles in einem halben Tag und ohne IT-Vorkenntnisse.


Eckdaten

Dauer

Der Workshop dauert etwa einen halben Tag.

Preis

Der Preis ist auf Anfrage erhältlich.

Der Veranstaltungsort wechselt je nach Termin. Bisher z. B. in Langenau oder Biberach.

Technik

Bitte bringen Sie einen Laptop mit Windows oder macOS mit.

Level

Sie benötigen keine Programmier- oder IT-Kenntnisse.


Was ist der LoRaWAN-Workshop?

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist eine Funktechnologie, die kleine Datenmengen über große Distanzen bei geringem Energieverbrauch überträgt. Dafür sind keine Mobilfunkkarte und keine monatlichen Datenkosten erforderlich.


Im Workshop gehen Sie Schritt für Schritt von der Theorie zur Anwendung: Sie bauen einen eigenen Sensor, nehmen ihn in Betrieb und sehen, wie Daten übertragen und ausgewertet werden.


Ein Sensor kann zum Beispiel melden, wann ein Blumentopf Wasser braucht. Bei einer Maschine kann eine Benachrichtigung ausgelöst werden, wenn ein festgelegter Temperaturwert überschritten wird.


Was erleben Sie im Workshop?

Was das für Ihren Betrieb bedeuten kann, besprechen Sie direkt im Workshop.

Aufbauen

Sie bauen einen Sensor auf, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen kann.

Programmieren

Anschließend programmieren Sie den Sensor gemeinsam mit Olivier Kress und verbinden ihn mit dem LoRaWAN-Netzwerk. Über ein Gateway werden die Messwerte an einen Server übertragen und können anschließend grafisch dargestellt werden.

Testen

Am Ende richten Sie einen automatischen Alarm ein: Sie wählen, welcher Grenzwert eine Benachrichtigung auslöst.


Das nehmen Sie aus dem Workshop mit

  • Sie kennen die Grundlagen der LoRaWAN-Technologie.
  • Sie haben einen eigenen Sensor gebaut und in Betrieb genommen.
  • Sie haben Messdaten ausgelesen und visualisiert.
  • Sie haben eine automatische Benachrichtigung eingerichtet.
  • Sie können besser einschätzen, welche Anwendungsfälle für Ihren Betrieb infrage kommen.
  • Sie kennen Möglichkeiten, LoRaWAN-Netzwerke und Gateways für eigene Anwendungen zu nutzen.

Das sagen die Teilnehmenden


Für wen ist der Workshop?

Der Workshop richtet sich an Unternehmen, Führungskräfte und Projektverantwortliche, die LoRaWAN selbst ausprobieren möchten, bevor sie in größere Projekte investieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch Privatpersonen, die sich für Smart Home oder Gebäudeautomatisierung interessieren, sind willkommen.

Häufige Herausforderungen der Teilnehmenden:

  • Temperaturüberwachung in Produktionsanlagen, Kühlräumen oder Lagerräumen
  • Feuchtigkeitsmessung in Gewächshäusern oder Kellern
  • Bodenfeuchte auf landwirtschaftlichen Flächen
  • Energiemonitoring und bedarfsgerechte Lüftungssteuerung
  • Standorterfassung und Zustandsüberwachung von Maschinen oder Fahrzeugen

Kein Vorwissen erforderlich. Wir starten dort, wo Sie stehen.


Interesse?

Sie möchten Unternehmen in Ihrer Gemeinde die Möglichkeit geben, LoRaWAN selbst auszuprobieren? Wir bringen den Workshop gerne zu Ihnen. Sie stellen einen passenden Raum zur Verfügung und laden Unternehmen aus Ihrer Gemeinde ein. Wir kümmern uns um den Workshop und die Technik. Die Teilnahme ist für die Unternehmen kostenfrei. Sprechen Sie uns gerne an.


Ihr Berater für LoRaWAN


Olivier Kress

Fachberater IoT & 3D-Druck
0731 72557529
o.kress@dz-uab.de


LoRaWAN
FAQ

Sie haben Fragen?
Wir haben Antworten.
Damit beim LoRaWAN-Workshop nicht nur die Sensoren Signale senden, klären wir hier die wichtigsten Fragen.

Nein. Alle Schritte werden gemeinsam durchgeführt und der Code ist für den Workshop vorbereitet. Ziel ist es, die Anwendung zu verstehen und selbst auszuprobieren. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das hängt vom jeweiligen Workshopformat ab. Bitte fragen Sie bei der Anmeldung nach.

Ja. Das Digitalisierungszentrum betreibt eigene Gateways in Ehingen, Biberach, Erbach, Heroldstatt, Langenau und Vöhringen, die kostenfrei genutzt werden können. Im Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie die Abdeckung für Ihren Standort prüfen.

Einfache Sensorknoten kosten etwa 30–80 € pro Stück. Ein Gateway kostet etwa 150–500 €. Ein erster Pilotversuch mit drei bis fünf Sensoren ist je nach Anwendung häufig für weniger als 1.000 € möglich. Im Workshop besprechen wir, welcher Aufwand für Ihr Vorhaben zu erwarten ist.


Veranstaltungen, die dazu passen

  • Planspiel Produktion

    Planspiel Produktionsplanung und -steuerung

  • WS Claude

    Promptathon: Mit Claude Code eigene digitale Lösungen entwickeln

  • DZ-Tipp: Netzwerkevent in der Region

    Kreislaufwirtschaft konkret – Vom Impuls zur ersten Idee


Nach dem Workshop ist vor dem Workshop


Aus unserem Podcast

  • Digitalmacher #55 – Prozesse automatisieren mit KI – Stefan Glogger (IWS GmbH)

  • Digitalmacher #54 – Digitalisierung in der CNC-Fertigung – Holger Völk (Hertenberger Solutions)

  • Digitalmacher #53 – Mut zur Digitalisierung – Christoph Schendel (Aurnhammer Bedachungen)