3D-Druck
  • Der 3D-Druck ist ein additives Fertigungsverfahren. Dies bedeutet, es wird Material schichtweise ergänzt. Die additive Fertigung bietet zahlreiche Vorteile: Der Materialverlust entfällt, die Flexibilität nimmt enorm zu und der 3D-Druck ist meist günstiger als herkömmliche Fertigungsverfahren. Mittlerweile gibt es über ein Dutzend verschiedene Verfahren und die möglichen Druckmaterialien reichen von Plastik und Metall über Lebensmittel bis hin zu menschlichen Zellen.

     

    Im Digitalisierungszentrum bieten wir Ihnen die Möglichkeit sich im Bereich 3D-Druck tiefergehend zu informieren und auszuprobieren. Durch gezielte Informationsvermittlung in Form von Abendveranstaltungen, Aktionstagen und Workshops können Sie Know-How für Ihr Unternehmen aufbauen und vertiefen.

Experimentierraum 3D-Druck

In unserem 3D-Druck-Experimentierraum lernen Sie, welche Anwendungsfälle für 3D-Druck geeignet sind, wie man dieses Verfahren erfolgreich einführt und es bestmöglich nutzt. 3D-Druck kann in verschiedenen Branchen vielseitig eingesetzt werden: Vom Prototyp über Hilfsmittel bis hin zum Endprodukt.

 

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, erste Erfahrungen und Erkenntnisse mit unterschiedlichen 3D-Druckern zu sammeln und Prototypen zu produzieren, dies kann gerne auch unter unserer Anleitung geschehen.

Showcases

Unser Angebot

Wir begleiten Sie bei Ihrem Einstieg in das Thema "3D-Druck".

Häufig gestellte Fragen

zum 3D-Druck

  • Was kostet ein 3D-Drucker?

    Die konkreten Kosten lassen sich schwer allgemeingültig angeben. Gute 3D-Druck-Einsteigermodelle im Kunststoffbereich gibt es schon unter 300 €, allerdings sind je nach Hersteller, Material, Verfahren und Leistungsumfang auch schnell Preise bis zu 500.000 € möglich. Hier ist es wichtig die Anforderungen genau festzulegen, um das passende Gerät zu finden.

    Was kann man in 3D drucken?

    Prinzipiell lässt sich mit einem 3D-Drucker so gut wie alles fertigen. Allerdings macht allein die vorhandene Möglichkeit nicht immer Sinn, es auch zu tun. Nehmen wir beispielsweise einen Kugelschreiber: dieser lässt sich ohne Probleme fast komplett mit einem 3D-Drucker fertigen. Das wäre aber nicht effizient, denn ein normaler Kugelschreiber lässt sich in konventioneller Fertigung z.B. mit Spritzguss viel schneller und günstiger herstellen. Anders sieht es aus, wenn Sie eine komplett neuartige Form für einen Kugelschreiber (Prototyping) entwickeln. Ebenso wenn es sich um individualisierte Einzelteile oder Kleinserien handelt wird das 3D-Druckverfahren interessant.

    Welche 3D-Druckverfahren gibt es?

    Es gibt über ein Dutzend verschiedene Verfahren im Bereich 3D-Druck. Die drei gängigsten Verfahren der additiven Fertigung sind FFF/FDM, SLA und SLS:

     

    • FFF steht für Fused Filament Fabrication und ist wohl in der Bevölkerung das bekannteste Verfahren. Hier handelt es sich um den typischen „Hobby Drucker“ der einen Kunststofffaden (Filament) schmilzt und Schicht für Schicht aufeinanderlegt. Allerdings lassen sich auch mit diesem einfachen Verfahren hochwertige Produkte fertigen.
    • SLA steht für Stereolithografie: Hier wird Kunstharz mit Hilfe von Licht an den Stellen verfestigt, an denen das Produkt entstehen soll. Die Druckergebnisse sind hier sehr genau und die Oberflächenqualität hochwertig.
    • SLS steht für Selective Laser Sintering. Dahinter verbirgt sich der Pulverdruck, bei welchem Kunststoffkügelchen mit Hilfe eines Lasers an den entsprechenden Stellen verschmolzen werden. Der Vorteil ist, dass hier keine Stützstrukturen notwendig sind.

     
    Prinzipiell sind die meisten anderen Verfahren nur Abwandlungen der oben genannten Verfahren, um beispielsweise anstatt Kunststoffpulver Metallpulver zu nutzen.

    Wann eignet sich 3D-Druck?

    Im Vergleich zur konventionellen Fertigung sinkt der Preis pro Stück bei der additiven Fertigung nicht. Deshalb ist es wichtig, jeden Einzelfall konkret zu analysieren. Bis zu einem gewissen Breakeven-Punkt lohnt sich 3D-Druck, dieser Punkt muss aber eben erst einmal gefunden werden. Grundlegend gilt aber bei geringer Stückzahl und Individualanfertigungen oder bei speziellen Formen ist der 3D-Druck das lohnenswertere Fertigungsverfahren.

  • Nur wer als Unternehmer die Digitalisierung als Chance wahrnimmt, bleibt wettbewerbsfähig.

     

    Wir, die Experten vom Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach beraten unabhängig, individuell, kostenlos und professionell. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Mail – wir freuen uns auf Sie!

Ihr Ansprechpartner für den Bereich 3D-Druck:

  • Olivier Kress

    Fachberater IoT & 3D-Druck

    0731 / 72557529

    0152 / 52750445

    o.kress@dz-uab.de

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